Sonntag, 22. Dezember 2013

Weihnachten & mehr!

Ich wünsche Euch wunderbare, entspannte Weihnachtstage und für das Jahr 2014 alles Gute. Bitte seid mir nicht böse, aber aus Zeitmangel - Ihr habt ja selber gesehen, wie wenige Posts ich in letzter Zeit eingestellt habe - werde ich die Arbeit an diesem Blog erstmal einstellen. Alle bisherigen Inhalte lasse ich natürlich online. Und vielleicht habe ich ja bald wieder ein bisschen mehr Zeit - dann melde ich mich bei Euch zurück!

Montag, 2. Dezember 2013

In der Weihnachtsbäckerei...

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Ich hoffe, Ihr hattet alle einen schönen ersten Advent! Für mich ist nun auch der Startschuss für die alljährliche Weihnachtsbäckerei gefalllen. Jedes Jahr backe ich Vanillekipferl, Spritzgebäck, Zuckerplätzchen, Gewürzspekulatius - teilweise sogar nach Rezepten, die ich noch von meinen Omas bekommen habe. Und jedes Jahr probiere ich auch ein paar neue Rezepte aus. Gestern habe ich mich hingesetzt und habe in all meinen Weihnachtsback- und kochzeitschriften und -büchern geschmöckert. Ich war selber verwundert, wie groß der Stapel mittlerweile ist :-)

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(Und das sind nur meine Zeitschriften und Bücher, die sich mit Weihnachten beschäftigen!)

Jedenfalls habe ich heute direkt zwei neue Rezepte ausprobiert. Eines war ganz ok, aber wird es wohl nicht zum alle Jahre wieder-Rezept schaffen. Das andere Rezept aber...!

Es sind superleckere "Cashew-Karamellplätzchen". Das Rezept habe ich aus der Zeitschrift "Landgenuss" ,Sonderheft Weihnachtsbäckerei. Die Zeitschrift ist mit 5,90 Euro nicht ganz günstig. Mir hat aber gefallen, dass neben einigen Klassikern auch viele Rezepte drin sind, die man nicht schon aus 10 anderen Zeitschriften kennt.

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Cashew-Karamellplätzchen

Zutaten:
(für ca. 80 Stück)
1 Vanilleschote
175 g Butter
75 g Puderzucker
1 Messerspitze Anispulver
1 Prise Salz
150 g Karamellbonbons (z. B. Muh-Muhs)
250 g Mehl, Typ 405
50 g Cashewkerne
4 Esslöffel Sahne

Zubereitung:
Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Butter mit dem Puderzucker, dem Vanillemark, Anis und Salz verrühren. 25 g Karamellbonbons fein hacken und mit dem Mehl zur Buttermasse geben und alles zu einem Teig verkneten.

Den Teig in zwei Hälften teilen. Aus jeder Hälfte eine Rolle mit einem Durchschnitt von ca. 4 cm formen und fest in Backpapier einrollen. Ca. 1 Std. im Kühlschrank ruhen lassen.

Zwei Backpapiere mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180° Umluft vorheizen. Die Teigrollen in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese auf die Backbleche legen. Ca. 8 Minuten backen.

Die Cashewkerne fein hacken und beiseite stellen. Die restlichen Karamellbonbons ebenfalls fein hacken. Die gehackten Cashewkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten und herausnehmen. Die Karamellbonbons mit der Sahne in der Pfanne schmelzen (keine weitere oder nur sehr geringe Hitze!). Die Kerne dazugeben und verrühren. Die Mischung etwas abkühlen lassen und mit einem Teelöffel vorsichtig auf jeden Keks einen kleinen Klecks geben.

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Ich bin mir ziemlich sicher: Die Plätzchen werden Weihnachten nicht erleben! :-)

Ich wünsche Euch weiterhin eine schöne Weihnachtszeit! Was sind denn Eure Lieblingsplätzchen?!

Montag, 4. November 2013

Bob der Baumeister...

... macht eine Pause:

Bob der Baumeister-KuchenBob der Baumeister-Kuchen


Drin ist ein einfacher Marmorkuchen mit Schokoladen-Ganache. Die "Erde" habe ich Schokoladenkuchen-Resten gemacht.

Gerade habe ich auch eine kleine Backpause und überlege, ob ich noch vor dem Weihnachtsbacken ein kleines Projekt einschieben soll. :-) Dann soll es aber auf jeden Fall mal wieder ein Post mit Anleitung oder einem leckeren Rezept für Euch werden! Und ansonsten kommen ja bald die leckeren Weihnachtsplätzchen - da habe ich sicherlich eine Menge zu posten! Aber mehr wird noch nicht verraten...

Bis bald!


Montag, 21. Oktober 2013

Eulen zum Geburtstag

Eulen sind momentan ja total angesagt und ich wollte schon lange einmal eine Eulen-Torte machen. Am Wochenende hat meine Schwester Geburtstag gefeiert - die perfekte Gelegenheit:

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Ich habe immer ein bisschen Schwierigkeiten die Schrift richtig zu platzieren. Auch diesmal ist sie nicht ganz mittig zur übrigen Deko geworden. Wie macht Ihr das denn? Vielleicht mache ich nächstes Mal zuerst die Schrift und bringe dann die übrige Deko an...

Montag, 14. Oktober 2013

Geburtstagstorten - zur Abwechslung mal (fast) ohne Fondant

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Da ich in letzter Zeit ja sowenig gebloggt habe, hier nun ein paar Geburtstagstorten, die ich in den letzten Wochen gemacht habe:

Mein Papa ist im September 66 Jahre geworden. Und da er leidenschaftlicher Fahrradfahrer ist, musste es natürlich eine Fahrrad-Torte sein.

 
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Da nicht jeder Fondant so gerne mag, habe ich mich entschieden, mal etwas anderes auszuprobieren. Drin ist eine Schwarzwälder Kirschtorte-Spezial. Das Cakeboard habe ich mit grünem Fondant überzogen und das Fahrrad habe ich auch einige Tage vorher aus Fondant gemacht. Es war ziemlich zerbrechlich und ich musste es mehrmals flicken, bis ich es heil auf dem Cakeboard hatte. Das Gras auf dem Cakeboard, die 66 und der blaue Himmel sind aus Buttercreme, die ich mit etwas Lebensmittelfarbe eingefärbt habe. Die Wolken habe ich aus Sahne aufgespritzt.


Auch bei dieser Torte habe ich weitestgehend auf Fondant verzichtet.

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Es ist eine Milchmädchen-Torte, die ich mit Sahne eingestrichen habe. Die Deko habe ich einige Tage vorher aus Fondant gemacht. Es ist wichtig, dass diese trocknen kann und somit fest ist - ansonsten habt ihr Hängeohren! Außerdem sind Sahnetorten nicht fondanttauglich. D.h. der Fondant zieht durch die Sahne Feuchtigkeit, wird weich und beginnt sich aufzulösen. Daher habe ich die Deko erst direkt vor dem Servieren aufgelegt.

Und - alle guten Dinge sind 3 - hier noch eine Geburtstagstorte.

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Hierfür habe ich einen Marmorkuchen gebacken und mit geschmolzener Kuvertüre überzogen. Dann habe ich das "Tier" (Anmerkung: Es soll ein Pferd sein. Unsere Tochter meint, es wäre eine Kuh. Unser Sohn meint, es ist ein Schwein. Und wenn ich ehrlich bin, sieht es aus wie eine Mischung aus allem - also einigen wir uns auf "Tier".), das ich aus Modellierfondant modelliert habe draufgesetzt und die 4, die ebenfalls aus Modellierfondant ist (einige Tage vorher modellieren, damit sie fest ist!) mit etwas Kuvertüre befestigt. Unsere Tochter und unser Sohn haben mir dann noch geholfen, die Smarties auf dem Kuchen zu verteilen. Am Ende haben wir drumherum auch noch Smarties gestreut - leider nur kein Foto gemacht.

Ihr seht - es geht auch (fast) ohne Fondant!

Gerade bereite ich übrigens zwei weitere Geburtstagstorten vor - diesmal wieder mit Fondant. Mehr dazu in Kürze!


Montag, 7. Oktober 2013

Bayrische Hochzeit

Wie ich ja schon mehrfach angekündigt hatte, durfte ich im Juli die Hochzeitstorte für meinen Cousin und seine Lebensgefährtin machen. Da sie beide in Bayern wohnen war das Motto klar:


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Und, wie findet Ihr sie?!

Das größte Problem war der Transport (ca. 650 km im Auto meiner Eltern) und die Haltbarkeit, da ich die Torte bereits einige Tage vor der Hochzeit machen musste. Ich habe mich letztlich entschieden für:

eine Milchmädchen-Torte (unten)
eine Sachertorte (mitte)
eine geschichtete Sieben-Tage-Torte (oben).

Die Rezepte für die Milchmädchen-Torte und die geschichtete Sieben-Tage-Torte habe ich aus dem Tortentalk (kann ich allen Tortenbegeisterten nur empfehlen). Das Rezept für die Sachertorte ist mittlerweile im Internet verbreitet - ihr findet es u.a. hier.

(Bitte habt Verständnis, dass ich hier nicht einfach wild Rezepte poste, die nicht wirklich von mir sind. Zum einen finde ich es nicht fair, zum anderen möchte ich auch keine rechtlichen Probleme bekommen. Ich bemühe mich aber zumindest Euch immer einen Link zu den Rezepten zu geben.)

Leider konnte ich die Torten selber garnicht probieren. Wir konnten aufgrund unserer Urlaubspläne leider nicht zur Hochzeit fahren. Berichtet wurde mir aber, dass die Torten alle sehr lecker waren.

So, dann erstmal noch einen schönen Abend! Ich werde mich wirklich bemühen, bald wieder regelmäßiger zu posten - genügend Tortenprojekte habe ich - nur fehlt mir leider oft einfach die Zeit...



Donnerstag, 8. August 2013

Schoko-Käse-Himbeerkuchen

Seit Jahren haben wir uns gedrückt. Haben keine Geburtstage, keine Wohnungseinweihungen und keine Hauseinweihung gefeiert... Daher haben wir beschlossen: Jetzt sind wir auch mal wieder dran! Am vergangenen Wochenende war es soweit. Mit Familie und einigen unserer Freunde inkl. 19 (!) Kindern haben wir eine fröhliche Gartenparty gefeiert. Es war wirklich schön und die Kinder waren auch total lieb. Außer ein paar blauen Flecken, einem Wespenstich und einer blutigen Nase (die ausgerechnet unser Sohn verursacht hat) gab es auch keine größeren Zwischenfälle :-)

Für einen Sweet-Candy-Table hat die Zeit leider nicht gereicht. Aber zumindest habe ich es geschafft ein neues Rezept auszuprobieren. Und es hat sich gelohnt:

Schoko-Käse-HimbeerkuchenSchoko-Käse-Himbeerkuchen



Schoko-Käse-Himbeerkuchen

Zutaten:
Schokokuchen:
200 gr. Zartbitterschokolade
200 gr. weiche Butter
150 gr. Puderzucker
3 Eier
110 gr. Mehl
1 Teelöffel Backpulver

Käsekuchenmasse:
200 gr. Frischkäse
200 gr. Magerquark
75 gr. Puderzucker
½ Teelöffel Vanilleextrakt
2 Eier

Himbeer-Topping:
300 gr. Sahne
3 Esslöffel Himbeersirup
300 gr. frische Himbeeren

Zubereitung:
Den Backofen auf 170° vorheizen.

Die Zartbitterschokolade grob hacken und schmelzen. Die Butter mit dem Puderzucker cremig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen und unterrühren. Die flüssige Schokolade hinzugeben und verrühren.

Eine Backform (eckig ca. 30 cm x 20 cm oder rund Durchmesser ca. 26 cm) fetten und mit Backpapier auslegen. Den Teig hineingeben und glatt streichen.

Den Frischkäse mit Magerquark, Puderzucker und Vanilleextrakt glatt rühren. Die Eier einzeln zugeben und gründlich verrühren. Die Creme auf den Teig streichen. 

Den Kuchen ca. 40 Minuten backen, bis er goldgelb ist. Abkühlen lassen und am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Kurz vor dem Servieren die Sahne steif schlagen, dabei den Himbeersirup nach und nach hinzugeben. Den Kuchen aus der Form lösen, mit dem Himbeer-Topping bestreichen und den Kuchen in Stücke schneiden. Die Kuchenstücke mit den frischen Himbeeren dekorieren.

Das Rezept ergibt ca. 12 Kuchenstücke. Für unsere Party habe ich aber Fingerfood-Stückchen geschnitten.


So, jetzt muss nur noch das Wetter wieder besser werden! Aber der Kuchen schmeckt bestimmt auch bei Regen... :-)




Donnerstag, 18. Juli 2013

Die Schmetterlinge sind los...

 
Für das Kindergartenfest unserer Kinder habe ich leckere Schmetterlings-Muffins und Schmetterlings-Cakepops gebacken.

Ich wollte schon seit längerer Zeit einmal Marzipan anstelle von Fondant ausprobieren, da es ja immer Personen gibt, die Fondant nicht so gerne mögen. Ich habe mir den weißen Marzipan von FunCakes bestellt. Das hat wirklich sehr gut funktioniert. Ich fand ihn bei der Verarbeitung etwas klebriger als Fondant, aber mit ein bisschen Puderzucker hat alles gut geklappt.

Für die Schmetterlinge habe ich einige Tage vorher das Marzipan mit Pastenfarben in verschiedenen Farben eingefärbt und dünn ausgerollt. Dann habe ich mit einem PME-Ausstecher Schmetterlinge in zwei verschiedenen Größen ausgestochen und mit etwas Glanzpuder bestreut.

Zum Trocknen habe ich Kartonresten wie eine Zieharmonika gefaltet und die Schmetterling in die "Täler" gesteckt. Damit die Schmetterlinge nicht festkleben habe ich außerdem etwas Backpapier bzw. Butterbrotpapier untergelegt. Leider ist das Foto etwas unscharf geworden - ich hoffe, Ihr könnt trotzdem erkennen, was ich meine.



Die Muffins (Ihr könnt z. B. dieses Rezept verwenden) habe ich diesmal nicht mit Zuckerguss, sondern mit bunter Schokolade überzogen. Ein paar bunte Zuckerperlen drüber gestreut, die Schmetterlinge draufgesetzt und fertig!

 Schmetterlings-Muffins

Für die Cakepops habe ich einen einfachen Schokokuchen (den Link zu dem Rezept findet Ihr in diesem Beitrag) gebacken, fein zerkrümmelt und mit Frischkäse vermischt. Dann habe ich daraus Kugeln geformt und ca. 15 Minuten in den Gefrierschrank gestellt. Danach habe ich Lollipop-Stiele ca. 1 - 2 cm in geschmolzene Kuvertüre getaucht und in die Cakepops gestellt. Alles nochmals für ca. 15 Min. in den Gefrierschrank und dann die Cakepops in die geschmolzene Kuvertüre tauchen und abtropfen lassen.

Da die Cakepops beim Kindergartenfest längere Zeit draußen stehen mussten - zum Glück war es nicht zu heiß - hatte ich Angst, dass sie mir von den Stielen rutschen. Daher habe ich sie einfach verkehrt herum in kleine Muffinförmchen gestellt. Sieht auch schön aus, oder?!

Schmetterlings-Cupcakes


Mittwoch, 3. Juli 2013

Himbeer-Gloss-Torte



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Die Kinder sind noch bei meinen Eltern, so dass ich jetzt endlich dazu komme das Rezept einzustellen. Es ist aus der Lisa Kochen & Backen und eher für fortgeschrittene Backkünstler geeignet. Ich empfehle Euch auch, das Rezept erst zwei-/dreimal durchzulesen, damit dann nicht schief läuft...



Himbeer-Gloss-Torte

Zutaten:
Teig:
4 Eier
160 gr. Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
120 gr. Mehl
1 Teelöffel Backpulver
20 gr. flüssige Butter

Füllung und Glasur:
16 Blatt rote Gelatine
1 kg Himbeeren + einige Himbeeren für die Dekoration (s. Tipp)
240 gr. Zucker
3 Esslöffel Zitronensaft
3 Eier
4 Esslöffel Himbeergeist (s. Tipp)
400 gr. Magerquark
120 gr. weiße Kuvertüre
60 gr. Glukosesirup
evtl. etwas dunkle Kuvertüre für die Dekoration

Zubereitung:
Den Backofen auf 180° vorheizen.

Die Eier trennen. Die Eiweiß mit dem Zucker und Vanillezucker steif schlagen. Die Eigelbe unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter die Eimasse heben. Die geschmolzene Butter unterziehen. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (Durchmesser 24 cm) geben und ca. 25 Minuten backen. Den fertigen Biskuit abkühlen lassen und zweimal waagerecht durchteilen.

8 Blatt und 4 Blatt Gelatine getrennt einweichen. 1 kg Himbeeren (Tipp: Ich habe tiefgekühlte Himbeeren am Vorabend aufgetaut und lediglich für die Dekoration auf der Torte frische Himbeeren genommen) mit 200 gr. Zucker und dem Zitronensaft pürieren und durch ein Sieb passieren. Die passierten Himbeeren in drei gleichgroße Portionen teilen. Die Eier trennen. Die Eigelbe mit 40 gr. Zucker und dem Himbeergeist (Tipp: Ich habe wegen der Kinder Himbeersirup genommen) überm heißen Wasserbad aufschlagen. 8 Blatt Gelatine ausdrücken und darin auflösen. Lauwarm abkühlen lassen. Den Quark sowie eine Portion der passierten Himbeeren unterrühren. Die Eiweiß steif schlagen und unterheben. (Hinweis: Dies ist die Himbeermousse) Die übrigen 4 Blatt Gelatine tropfnass unter Rühren in einem Topf bei schwacher Hitze auflösen, dann eine Portion der passierten Himbeeren unterrühren. (Hinweis: Dies ist das gelierte Fruchtmark)

Den unteren Boden des Biskuits mit einem Tortenring umschließen. 1/3 der Himbeermousse und die Hälfte des gelierten Fruchtmarks darauf verteilen. Den zweiten Biskuitboden auflegen und das zweite Drittel der Himbeermousse sowie den Rest des gelierten Fruchtmarks darauf verteilen. Den dritten Biskuitboden auflegen und die übrige Himbeermousse darauf glatt streichen. Ca. 2 Stunden kühlen.

Die übrigen 4 Blatt Gelatine einweichen. Die weiße Kuvertüre hacken, schmelzen und den Glukosesirup unterrühren. Gelatine ausdrücken und darin auflösen. Übriges Himbeerpüree  unterrühren. Tortenring lösen. Torte auf ein Kuchengitter stellen und den Guss gleichmäßig über die Torte laufen lassen. 90 Min. kalt stellen. Die Torte mit den frischen  Beeren dekorieren.

Ich habe zusätzlich dunkle Kuvertüre im Wasserbad geschmolzen und daraus kleine Gitter gemacht, die ich ebenfalls auf die Torte dekoriert habe.

Und dann?! Augen zu und genießen!

Dienstag, 2. Juli 2013

Ein riesengroßes Dankeschön!!!

Ihr Lieben!

Gerade habe ich gesehen, dass mein Blog heute die 10.000 Seitenaufrufe-Marke geknackt hat! Mit sovielen Seitenaufrufen in so kurzer Zeit hätte ich niemals gerechnet! Dafür möchte ich mich bei Euch ganz herzlich bedanken! Ich werde mich auch bemühen in Zukunft wieder regelmäßiger zu bloggen - momentan fehlt mir einfach die Zeit. Ich hoffe, Ihr versteht das. Wenn ich dazu komme, werde ich Euch gleich morgen ein Rezept für eine Himbeer-Gloss-Torte vorstellen - sehr, sehr lecker!

Liebe Grüße und noch einen schönen Abend!

Mein allerliebster Käsekuchen

Wie vor einiger Zeit versprochen, möchte ich heute das Rezept für meinen allerliebsten Käsekuchen mit Euch teilen. Ich habe es damals von einer Schulfreundin bekommen und ganz ehrlich: Ich persönlich kenne keinen leckereren Käsekuchen! Ich backe ihn immer am späten Vormittag und lasse ihn bis zum Kuchenessen am Nachmittag im Backofen stehen. Dann ist der Kuchen noch ein ganz kleines bisschen warm - hmmmmm! 

Käsekuchen

Zutaten:
Teig:
250 gr. Mehl
125 gr. Butter oder Margarine
60 gr. Zucker
1 Prise Salz
1 Ei

Käsefüllung:
250 gr. Butter
6 Eier
350 gr. Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
500 gr. Schichtkäse
500 gr. Quark
100 gr. Grieß

Zubereitung:
Zutaten Teig mischen und eine Springform (bis zum oberen Rand) auslegen.
Butter schaumig rühren. Eier, Zucker und Vanillezucker hineingeben und verrühren. Schichtkäse, Quark und Grieß einrühren. Füllung in Springform geben.
Kuchen 1 Stunde bei 180 Grad (Ober-und Unterhitze) backen.

Leider habe ich beim letzten Mal vergessen ein Foto von dem Käsekuchen zu machen. Hole ich beim nächsten Mal nach und ergänze es dann hier!

Dienstag, 25. Juni 2013

(Erdbeer-) Rhabarber-Milchreisauflauf

Bevor die Rhabarbersaison ganz vorbei ist, möchte ich Euch noch kurz dieses sehr leckere Rezept vorstellen. Ich war dieses Jahr ganz stolz, da ich zum ersten Mal Rhabarber verwenden konnte, den wir selber in unserem Garten angebaut und geerntet haben.

Leider war die Ernte noch nicht so reichhaltig. Daher habe ich einen Teil der im Rezept angegebenen Rhabarbermenge durch Erdbeeren ersetzt - auch sehr lecker!

Leider bin ich nicht dazu gekommen, ein Foto zu machen - der Auflauf war zu schnell aufgegessen! (Hab ich eigentlich schonmal erwähnt, dass ich eine ziemlich gefräßige Familie habe?! :-))

Rhabarber-Milchreisauflauf

Zutaten: (für 4 Personen)
350 ml.  Milch
200 gr. Sahne
125 gr. Milchreis
750 gr. Rhabarber
180 ml. Ahornsirup
1 Teelöffel Speisestärke
1 Ei

Zubereitung:
Milch und Sahne aufkochen. Milchreis hinzugeben, kurz aufkochen und bei schwacher Hitze ca. 35 Min. quellen lassen, dabei regelmäßig umrühren.

Backofen auf 225° vorheizen.

Den Rhabarber putzen, waschen und in ca. 2 cm breite Stücke schneiden. Mit 100 ml. Ahornsirup bei schwacher Hitze ca. 5 Min. köcheln. Der Rhabarber sollte weich sein, aber noch nicht zerfallen. Die Speisestärke mit etwas Wasser verrühren und zum Rhabarber geben. Ca. 1 Min. aufkochen. Den gekochten Rhabarber in eine Auflaufform geben. 

Den fertigen Milchreis mit 75 ml. Ahornsirup verrühren. Das Ei trennen. Das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb verquirlen und unter den Milchreis rühren. Eischnee unterheben. Den Milchreis auf dem Rhabarber verteilen und mit dem restlichen Ahornsirup beträufeln. Ca. 10 Min. backen.

Samstag, 15. Juni 2013

Bunte Schmetterlingskekse

Da von meiner Mini Keks-Geburtstagstorte noch Teig übrig war, habe ich diese bunten Schmetterlingskekse gemacht:

SchmetterlingskekseSchmetterlingskekse

Die Ausstecher habe ich aus der Zeitschrift "Torten dekorieren", die ich Euch ja auch hier im Blog vorgestellt habe. Dort gibt es auch eine Anleitung, an der ich mich - mit kleinen Abwandlungen :-) - orientiert habe.

Für das Royal Icing habe ich diesmal das Pulver von Squires Kitchen genommen. Dies haben wir auch bei dem Royal Icing-Kurs benutzt (der Bericht dazu folgt noch). Die Herstellung ist damit superschnell und ganz einfach und das Royal Icing schmeckt auch sehr gut.

Royal Icing

Ich habe Royal Icing in medium-Konsistenz hergestellt. Dieses eignet sich sehr gut, um die Umrandungen auf den Keksen zu spritzen.

Zunächst habe ich mit einer Palette auf einem Brettchen die Luft aus dem Royal Icing gestrichen und dieses mit ein wenig Pastenfarbe eingefärbt.

Royal Icing

Die Umrandungen habe ich dann mit Tülle Nr. 1 gespritzt.

Schmetterlingskekse

Dann habe ich mit Tülle Nr. 6 die Körper der Schmetterlinge gespritzt. Erst eine kleine Kugel für den Kopf, und dann habe ich für den Körper die Tülle beim Spritzen nach unten weggezogen.

SchmetterlingskekseSchmetterlingskekse

Danach habe ich das Royal Icing verflüssigt und die Schmetterlinge ausgefüllt. Für das Muster habe ich Punkte in der jeweiligen Farbe auf das noch feuchte Royal Icing gespritzt und mit einem Schaschlikspieß "verwischt".

SchmetterlingskekseSchmetterlingskekse

In diesem schönen bunten Sommerlook schmecken Kekse auch außerhalb der Weihnachtszeit!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und melde mich bald wieder!




Montag, 10. Juni 2013

Mini Keks-Geburtstagstorte

Mini Keks-Geburtstagstorte

Letztens hatte eine ganz liebe Bekannte von mir Geburtstag. Leider hatte ich nicht besonders viel Zeit zum Backen und habe ihr dann diese "Mini Keks-Geburtstagstorte" geschenkt.

Ich habe einen einfachen Teig für Weihnachtsplätzchen zubereitet und diesen ca. 0,5 cm dick ausgerollt. Wichtig ist, dass der Teig gleichmäßig dick ausgerollt wird, sonst werden die Kekse beim Backen ungleichmäßig braun oder sind zum Teil schon verkohlt, während die anderen noch ganz hell sind. Damit es nicht zu sehr nach Hochzeitstorte aussieht, habe ich einen Blumenausstecher gewählt und damit Kekse in drei unterschiedlichen Größen ausgestochen. Ihr benötigt 2 große Kekse, 3 mittelgroße Kekse und 3 kleine Kekse. Vorsichtshalber habe ich ein paar mehr Kekse gebacken.

Mini Keks-GeburtstagstorteMini Keks-Geburtstagstorte

Die fertigen Kekse habe ich je Größe mit geschmolzener Kuvertüre zusammengefügt und überzogen. Danach habe ich rosa Schokoladen-Callets geschmolzen und über die einzelnen Etagen gegossen. Ihr solltet die einzelnen Etagen trocknen lassen, sonst rutschen sie Euch hin und her. Dann könnt Ihr die Etagen aufeinander gestapelt.

Mini Keks-Geburtstagstorte Mini Keks-GeburtstagstorteMini Keks-Geburtstagstorte

Danach habe ich rosa Schokoladen-Callets geschmolzen und über die einzelnen Etagen gegossen. Ihr solltet die einzelnen Etagen trocknen lassen, sonst rutschen sie Euch hin und her. Dann könnt Ihr die Etagen aufeinander stapeln. (Damit sie halten, einfach nochmals einen kleinen Kleks der geschmolzenen Callets draufgeben.)

Mini Keks-Geburtstagstorte

Ein paar bunte Zuckerperlen drübergestreut, eine kleine Geburtstagskerze reingesteckt und fertig ist die Mini Keks-Geburtstagstorte!

Mini Keks-GeburtstagstorteMini Keks-Geburtstagstorte

In der Zwischenzeit habe ich dann noch ein Mini-Cakeboard gebastelt. Dafür habe ich einfach aus einem alten Karton ein paar Kreise in der passenden Größe ausgeschnitten, diese aufeinandergeklebt (damit es ein bisschen stabiler ist), dann mit Geschenkpapier überzogen und ein Geschenkband drum geklebt und zu einer Schleife gebunden. Fertig!

Mini Keks-GeburtstagstorteMini Keks-Geburtstagstorte

 So, und ich bin jetzt auch fertig und muss ins Bett! Gute Nacht!




Käse-Rührkuchen mit Erdbeerkompott

Käse-Rührkuchen
 
Ich freue mich schon immer den ganzen Winter auf die Erdbeersaison! Und wenn es dann endlich Erdbeeren gibt, esse ich sie eigentlich jeden Tag in jeder möglichen Form. Gerne probiere ich auch neue Rezepte aus. Dieser Käse-Rührkuchen ist sehr lecker und schön saftig! Ich möchte ihn unbedingt einmal als Grundlage für eine Motivtorte ausprobieren. Vielleicht mit einer Mascarpone-Lemon Curd-Füllung?!


Käse-Rührkuchen mit Erdbeerkompott

Zutaten:
Kuchen:
150 gr. Zucker
100 gr. weiche Butter
2 Eier
150 gr. Quark
160 gr. Milch
300 gr. Mehl
1,5 Teelöffel Backpulver

Erdbeerkompott:
400 gr. Erdbeeren
70 gr. Zucker
10 gr. Orangensaft oder Wasser
10 gr. Speisestärke

Zubereitung:
Kuchen:
Backofen auf 180° vorheizen. Eine Kastenform (ca. 12 x 30 cm) mit Backpapier auslegen.
Butter mit Zucker schaumig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Quark und Milch hinzugeben und gründlich verrühren.  Mehl und Backpulver vermischen und unterrühren.
Teig in die Form geben und im Backofen 45 Min. backen. Weitere 10 Min. im abgeschalteten Backofen ruhen lassen, danach auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Danach bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.

Erdbeerkompott:
Die geputzten Erdbeeren mit den restlichen Zutaten aufkochen und noch warm zu dem Käse-Rührkuchen servieren.


Käse-Rührkuchen